Leer ist sicherer Hafen!

Am 25. März hat der Stadtrat Leer ein Zeichen der Solidarität beschlossen. Die Stadt steht an der Seite der zivilen Rettungsorganisationen und möchte für geflüchtete Menschen ein sicherer Hafen sein.
Über 200 Städte haben sich dazu bereit erklärt, aber Horst Seehofer verhindert die breite Hilfsbereitschaft und lässt stattdessen Schiffe vor den Häfen warten und Menschen in den Abschreckungslagern ausharren.

Die solidarischen Städte sind längst der Beweis, wie groß die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist und wie groß die Ignoranz des Innenministers.

Besuch bei Borussia Leer

Diese Woche hab ich mich mit Mario von Borussia Leer getroffen!

Mit einer bisher einmaligen Aktion solidarisiert sich der Fussballverein mit den Crewmitgliedern der IUVENTA von Jugend Rettet. Gegen die IUVENTA wurde in Italien ermittelt und nun auch noch Anklage gegen einige der zehn Crewmitglieder erhoben. Deshalb verzichtet Borussia Leer auf ihren Trikots auf die üblichen Sponsoren-Logos und macht stattdessen bei jedem Spiel auf die Lage im Mittelmeer und die Kriminalisierung aufmerksam.

Insgesamt sind 21 Personen in Italien angeklagt, die Menschen aus Seenot gerettet haben. Die massive Kriminalisierung hat dazu geführt, dass immer weniger Schiffe im Einsatz sein können und folglich noch mehr Menschen ertrinken.
Es ist aber nicht die Aufgabe der zivilen Seenotrettung, Menschen auf dem Mittelmeer zu retten und sich am Ende dafür anklagen zu lassen. Es wäre Aufgabe der europäischen Staaten und der Bundesregierung etwas gegen das Sterben zu unternehmen.